
Assessing Risks and Cybercrime Harms – Wie bewertet man Risiken und Schäden von Cyberkriminalität?
Die unsichtbaren Folgen von Cyberkriminalität reichen weit über vereinzelte schlagzeilenträchtige Hacks hinaus. Finanzielle Verluste sind dabei nur der Anfang: Jeder Angriff zieht Kreise, führt zu psychischen Belastungen, verursacht Reputationsschäden und verunsichert die Öffentlichkeit ein kleines Stück mehr. In der ersten umfassenden Studie dieser Art erfassen, quantifizieren und beleuchten die Forschenden des ARCH-Konsortiums das gesamte Spektrum der Schäden, die Cyberkriminalität auf individueller, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene verursacht.
ARCH bringt internationale Forschende, politische Entscheidungsträger und Industriepartner zusammen, um ein multidimensionales Modell zur Schadens- und Folgekostenschätzung zu entwickeln, das die direkten, indirekten und kaskadierenden Auswirkungen von Cyberkriminalität abbildet. Dazu werden psychologische, ökonomische, soziale und institutionelle Schäden auf Basis integrierter Daten aus offiziellen Kriminalitätsstatistiken, Branchenberichten, Umfragen und einer Vielzahl weiterer Quellen bewertet. Mit modernsten Methoden und umfassender Datenintegration nimmt ARCH eine führende Position in der Cybercrime-Forschung ein.










