Willkommen am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht

Das Institut gliedert sich in drei Forschungsabteilungen: Kriminologie, Öffentliches Recht und Strafrecht. Die interdisziplinär aus­gerich­te­te Abteilung Kriminologie betreibt mithilfe von Längsschnittstudien, experimentellen Studiendesigns und raum­bezo­genen Daten innovative Forschung, die darauf gerichtet ist, die Disziplin auch im Bereich der Theorie voranzutreiben. Das Forschungsinteresse zielt insbesondere auf die folgenden Fragen: Inwieweit spielen individuelle Veranlagung und Umwelt­bedin­gun­gen jeweils eine Rolle bei der Entstehung von Kriminalität? Und: Wie kann der Einsatz neuartiger Technologien – wie z. B. Vir­tual Reality – unser Wissen darüber erweitern, welche Faktoren einerseits in bestimmten konkreten Situationen für die Ent­schei­dung zu kriminellem Handeln ausschlaggebend sind und welche andererseits die Resozialisierung von Straftätern begüns­ti­gen. Die Abteilung Öffentliches Recht beschäftigt sich mit Grundfragen des Verwaltungsrechts; das Recht der öffentlichen Sicherheit steht dabei im Vordergrund. Untersucht wird, wie die Rechtsordnung auf Risiken, Gefahren und Bedrohungen re­agie­ren kann, um Straftaten und andere Schäden möglichst bereits im Vorfeld zu verhindern. Die Forschung in der Abteilung Strafrecht analysiert die Grundlagen des Strafrechts, vor allem die Prinzipien für die Kriminalisierung von Verhalten, die Be­wer­tung von Unrecht und die Strafzumessung. Dieser Ansatz weist über das geltende nationale und internationale Recht hinaus. Wir beschäftigen uns damit, wie sich Normen und Strafverfolgung in zeitgenössischen Gesellschaften mit zuneh­men­der politischer, sozialer und kultureller Fragmentierung entwickeln sollten.

Abteilungen

Projekte

Forschungsprogramm

Projekte

Unabhängige Forschungsgruppe

Call for Papers

Oxford Seminars in Jurisprudence, in association with the journal “Legal Theory” mehr

Mitteilungen

Wie soll im Extremfall einer möglichen Triage entschieden werden? Tatjana Hörnle wagt in der Debatte einen Vorstoß: Auch der Impfstatus dürfe in die ...

Wenn die Politik versucht, wissenschaftliche und ethische Konflikte autoritativ zu entscheiden, sollte sie sich zur Durchsetzung des Rechts bedienen ...

Welchen Einfluss haben Emotionen auf unsere Entscheidungen? Begehen wir eher eine Straftat, wenn wir wütend sind? Diesen und anderen Fragen geht ein ...

eucrim ist ein online-Journal und bietet eine europaweite Plattform für das Europäische Strafrecht. Es will einen praktisch wie wissenschaftlich ...

Veranstaltungen

Recht als Vermittlung – unter besonderer Berücksichtigung der Rechtssicherheit

15.06.2022 18:00
Freiburg, Fürstenbergstr. 19, Raum: Seminarraum (F 113) | Gäste sind herzlich eingeladen!

Sicher leben in der Stadt der Zukunft

Neuer Termin: 26.10.2022 (ursprünglich: 13.10.2021)
26.10.2022
Karl Storz Besucher- und Schulungszentrum, Berlin

Neuerscheinungen

Zeitschriftenartikel
Rigoni, C., & Guddas, F. (2021). Konfliktregulierung in Deutschlands pluraler Gesellschaft: Vorstellung eines Forschungsprojektes des Max-Planck-Institutes für ethnologische Forschung in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht. TOA-Magazin, (2), 52–55. Abgerufen von http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0009-9654-F
Zeitschriftenartikel
Arnold, J., & Heghmanns, M. (2021). Fortsetzungsbericht über ein besonderes strafrechtliches Seminar an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster: „NSU-Strafprozess und das Urteil“. Zeitschrift für das juristische Studium, 14(6), 829–833. Abgerufen von http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0009-9207-A
Zeitschriftenartikel
Coca-Vila, I. (2021). What’s Really Wrong with Fining Crimes? On the Hard Treatment of Criminal Monetary Fines. Criminal Law and Philosophy. doi:10.1007/s11572-021-09623-3
Zeitschriftenartikel
Hörnle, T. (2021). Good Scientific Practice and Academic Reviews. Criminal Law Forum, 32(4), 531–541. doi:10.1007/s10609-021-09424-2
Zeitschriftenartikel
Slogsnat, F. (2021). Ne bis in idem: Legitimität und verfassungsrechtliche Zulässigkeit einer Erweiterung der Wiederaufnahmegründe zuungunsten des Beschuldigten durch das Gesetz zur Herstellung materieller Gerechtigkeit. Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft, 133(3), 741–776. doi:10.1515/zstw-2021-0028
Zeitschriftenartikel
Coca-Vila, I. (2021). El pago de los gastos de defensa jurídica y las penas de multa impuestas a un directivo como delito de administración desleal (art. 252 CP). La Ley: Compliance Penal, (6), 1–23. Abgerufen von http://hdl.handle.net/21.11116/0000-0009-4912-1
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