
Max Planck Center for Democracy, Security and Human Rights
Das Max Planck Center for Democracy, Security and Human Rights ist eine gemeinsame Initiative des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, des Minerva Centers for Human Rights und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Hebrew University Jerusalem. Gegründet inmitten einer Zeit globaler Turbulenzen und politischer Instabilität, fördert es die Forschung und den Dialog zu der Frage, wie Demokratie und Grundrechte in Zeiten von Konflikt und Unsicherheit gewahrt werden können. Im Mittelpunkt stehen die Spannungen zwischen Sicherheitsgewährleistung und Rechtsstaatlichkeit, denen Institutionen und Gesellschaften gegenwärtig ausgesetzt sind – insbesondere in Kontexten, in denen Entscheidungen mit weitreichenden Folgen zu treffen sind.
Besonders ist neben dem Gründungszeitpunkt auch der Ansatz: An der Schnittstelle von Demokratieforschung, Sicherheitsrecht und Menschenrechten bündelt das Zentrum Fachwissen aus verschiedenen Bereichen und versteht diese als komplementär statt konkurrierend. Durch disziplinübergreifende Forschung, vergleichende Rechtsanalysen und den Austausch mit der Praxis entwickeln die Forschenden integrative Rahmenkonzepte, die Zielkonflikte sichtbar machen, Schutzmechanismen identifizieren und fundierte, nachvollziehbare Entscheidungen ermöglichen. Ziel ist es, ein tieferes und umfassenderes Verständnis der dynamischen Beziehungen zwischen Sicherheit, Demokratie und Menschenrechten zu schaffen.
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