Bild von Dr. Lucas Montenegro, LL.M.

Dr. Lucas Montenegro, LL.M.

Postdoc

Forschungsinteressen

Lucas Montenegro beschäftigt sich mit den Grundlagen des Strafrechts sowie mit konkreten strafrechtsdogmatischen Fragen. Bisherige Schwerpunkte waren die Verbrechenslehre, insbesondere die Schuld, und im Besonderen Teil die Tötungs- sowie die Organisationsdelikte. In seinem Habilitationsprojekt befasst er sich mit dem Thema der straf­recht­lichen Einziehung.

Vita

Ab 2023: Postdoc am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, Abteilung Strafrecht

2022: Promotion, Humboldt-Universität zu Berlin

2017–2023: Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Joachim Renzikowski am Lehrstuhl für Strafrecht, Rechtsphilosophie/Rechtstheorie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

2015: LL.M. an der Georg-August-Universität Göttingen

2008–2013: Studium der Rechtswissenschaft an der Universidade Federal do Ceará (Brasilien)


Projekte

Die Hand würfelt und ändert den Ausdruck "Schande über mich" in "Schande über dich". (Beschriftung der Würfel auf Englisch).

Projektleitung: Lucas Montenegro
„In einem demokratischen Volk (…) kann man sich niemals im voraus genau über das einigen, was gemäß der Ehre erlaubt und verboten ist“ – diese These formu­liert Alexis de Tocqueville in seinem Werk „De la démocratie en Amérique“* und begründet sie mit der Nivellierung der sozialen Stände und der Unbeständigkeit der öffentlichen Meinung im demokratischen Staat. mehr

Der Zoll: Sicherstellen, dass alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind. Eine Reihe von gestapelten Containern in verschiedenen Farben; davor steht eine Person in gelber Weste und Schutzhelm mit einem Klemmbrett.

Projektleitung: Lucas Montenegro
Weltweit gewinnt die Einziehung als Rechtsfolge einer Straftat zu­neh­mend an Bedeutung, ins­be­sondere bei der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität. Diese zunehmende Relevanz geht einher mit einer Flexibilisierung herkömmlicher strafrechtlicher Grund­prin­zi­pien, was sich z. B. deutlich in der heute im Strafrecht mehrerer Länder vorgesehenen… mehr

Zur Redakteursansicht