Patrick McClanahan, Ph.D.
William McClanahan leitet die Max-Planck-Partnergruppe Individual Differences and the Perceptual Process in Criminal Decision-Making an der University of Alabama. In seiner Forschung verbinden sich Psychologie und Spitzentechnologie: Um den Einfluss von Umweltreizen auf den Entschluss zu einer Straftat zu untersuchen, setzt er immersive Virtual-Reality-Umgebungen und Künstliche Intelligenz ein. Die auf diese Weise generierten Beobachtungsdaten mit umfangreichen qualitativen Daten kombinierend, gewinnt er neue Erkenntnisse für die situative Kriminalprävention und die Weiterentwicklung der Abschreckungstheorie. Die Innovationskraft seines Ansatzes wird unter anderem an dem Projekt „Virtual Burglary“ deutlich, in dem inhaftierte Einbrecher in VR-Simulationen von Wohngegenden versetzt werden.
Nach seiner wissenschaftlichen Ausbildung an der Universität Cambridge, wo er einen MPhil und einen Ph.D. erwarb, war McClanahan fünf Jahre als Postdoc am Institut tätig.
Forschungsinteressen
- Situative Elemente von Kriminalität
- Entscheidungsfindung bei Straftätern
- täterbasierte Forschung
- Umfragen
- experimentelle Methoden
- Virtuelle Realität
Vita
Derzeitige Beschäftigung
- seit 2026: Leiter der Max-Planck-Partnergruppe „Individual Differences and the Perceptual Process in Criminal Decision-Making“ (finanzielle Förderung durch die Max-Planck-Gesellschaft bis 2030)
- seit 2024: Assistenzprofessor, Fachbereich Kriminologie und Strafrechtspflege, Universität von Alabama
Beruflicher Werdegang
- 2021–2024: Postdoc Kriminologie, Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht
Ausbildung
- 2021: Ph.D., Psychologie, University of Cambridge, UK
- 2017: MPhil, Sozial- und Entwicklungspsychologie, University of Cambridge, UK
- 2014: BS, Psychologie, mit Nebenfach Strafrecht, Roanoke College, Virginia
