Forschungsinteressen
- Regulierungsrecht, insbesondere zur Eigentümerschaft, der Planung, dem Schutz und der Zugänglichkeit kritischer Infrastrukturen wie Straßen, Eisenbahnen, Energienetze, Wasser und Abwasser
- Deutsches Verfassungsrecht, insbesondere Fragestellungen mit Bezug zum
- Demokratieprinzip
- parlamentarischen Geschäftsordnungsrecht
- Staatskirchenrecht
- Rechtstheorie, insbesondere kelsenianischer Positivismus und Rechtsmethodik
- Theorien der (Rechts-)Geschichte
- Evangelisches Kirchenrecht
Vita
Seit 2026: Postdoc am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, Abteilung Öffentliches Recht
2025–2026: Mitglied des Juristischen Dienstes des Sächsischen Landtages in Dresden
2023–2025: Rechtsreferendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht (Hamburg) mit Stationen bei der Vertreterin des Bundesinteresses beim Bundesverwaltungsgericht, dem verfassungsrechtlichen Referat der Hamburgischen Justizbehörde und der Hamburg Port Authority; abgeschlossen mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen
2019–2023: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg-August-Universität Göttingen; bei Hans Michael Heinig Promotion über die Funktion und den Stellenwert historischer Argumente in Rechtstheorie und Verfassungsrecht („Geschichte und Argument“, Mohr Siebeck: 2024); Gastforschungsaufenthalte am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt a.M., an der University of Oxford und am Hans-Kelsen-Institut, Wien
2018–2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der infrastrukturrechtlichen Praxis einer internationalen Großkanzlei
2013–2019: Studium der Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen und der Humboldt-Universität zu Berlin (Erstes Staatsexamen); sechsmonatige Tätigkeit im Brüsseler Büro einer deutschen Nichtregierungsorganisation
Preis
„Beitrag des Jahres 2025“, verliehen von den Herausgebern des Archivs des öffentlichen Rechts, für den Artikel „Zeitenwenderecht“