Kaiser, M. (1992). Die Stellung des Verletzten im Strafverfahren : Implementation und Evaluation des “Opferschutzgesetzes” (Vol. K 53) Kriminologische Forschungsberichte aus dem Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Strafrecht. Freiburg im Breisgau: Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Strafrecht.
Das seit dem 1. April 1987 geltende sogenannte "Opferschutzgesetz" hat zum Ziel, die Stellung des Verletzten im Strafverfahren zu verbessern. Die Arbeit stellt die Ergebnisse einer empirisch-kriminologischen Implementationsuntersuchung dar. Neben der Auswertung statistischen Zahlenmaterials erfolgte eine Befragung von Richtern, Staats- und Rechtsanwälten. Im Rahmen von Prozeßbeobachtungen wurden Opfer von Straftaten interviewt. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden Einflußfaktoren bei der Gesetzesumsetzung analysiert sowie rechtspolitische Schlußfolgerungen gezogen.