Polizist von hinten in Uniform und gelber Weste mit Polizei-Schriftzug; er steht neben dem Polizeiauto.

Individuelle Unterschiede bei der Polizei

Können psychologische Testverfahren zur Erfassung individueller Unterschiede bestehende Auswahlprozesse der Landespolizeien in Deutschland sinnvoll ergänzen?

Hintergrund
Die Landespolizeien in Deutschland erhalten jährlich tausende Bewerbungen und müssen daraus die am besten geeig­ne­ten Kandidatinnen und Kandidaten für den Polizeidienst auswählen. In diesem Projekt sollen in Zusam­men­arbeit mit mehreren Landespolizeien (u.a. Nordrhein-Westfalen) die bestehenden Auswahlverfahren evaluiert werden. Zudem wird untersucht, inwieweit sich diese Abläufe gewinnbringend durch psychologische Tests zur Erfassung individueller Unter­schiede ergänzen lassen. Ziel ist es, die Eignung von Bewerbenden noch verlässlicher vorherzusagen. Besonderes Augenmerk liegt darauf, Abbruchquoten zu senken.

Erwarteter Nutzen
Der erwartete Nutzen liegt in einer höheren Vorhersagequalität der Auswahlentscheidungen und damit in einer pass­genaueren Auswahl geeigneter Bewerbungen. Langfristig können so Fehlentscheidungen reduziert, Ausbildungs- und Abbruchkosten gesenkt sowie der Auswahlprozess der Landespolizeien nachhaltig gestärkt werden.

 

Forschungsergebnisse: wissenschaftliche Publikationen und Konferenzbeiträge
Projektsprache:Deutsch
Foto:© iStock.com/Leesle

Weitere interessante Beiträge

Zur Redakteursansicht