Priv.-Doz. Dr. Hans-Georg Koch

Senior Researcher

Forschungsinteressen

PD Dr. Hans-Ge­org Koch be­schäf­tigt sich vor al­lem mit sol­chen Rechts­fra­gen der Me­di­zin, die auch straf­recht­li­che Bezüge auf­wei­sen. Da­ne­ben gilt sein wis­sen­schaft­li­ches In­ter­es­se der (Straf-) Rechts­ver­glei­chung. In zahl­rei­chen Projekten, bei­spiels­wei­se zu Schwan­ger­schafts­ab­bruch, Fort­pflan­zungs­me­di­zin, Ster­be­hil­fe oder Do­ping, wer­den bei­de Aspek­te mit­ein­an­der ver­bun­den. Ak­tu­el­ler Tä­tig­keits­schwer­punkt ist ein rechts­ver­glei­chen­des Pro­jekt über die Be­kämp­fung von Arz­nei­mit­tel­fäl­schun­gen.

Des wei­te­ren lei­tet PD Dr. Hans-Ge­org Koch das Gut­ach­ten­re­fe­rat des In­sti­tuts. Auch aus die­ser Tä­tig­keit re­sul­tie­ren immer wie­der grö­ße­re straf­rechts­ver­glei­chen­de Pro­jek­te, bei­spiels­wei­se "All­ge­mei­ne Rechts­grund­sät­ze des Völ­ker­straf­rechts zur straf­ba­ren Mit­wir­kung von Füh­rungs­per­so­nen in Straf­tä­ter­grup­pen und Netz­wer­ken".

Vita

Hans-Ge­org Koch wur­de 1948 in Oet­tin­gen/Bay­ern ge­bo­ren. Er stu­dier­te Phy­sik so­wie Rechts­wis­sen­schaf­ten in Tübingen. Nach Ers­ter Ju­ris­ti­scher Staats­prü­fung (1974) und Re­fe­rendar­zeit (1975-77) war er als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Lehr­stuhl von Prof. Al­bin Eser an der Uni­ver­si­tät Tü­bin­gen tä­tig. 1982 über­nahm er ei­ne Re­fe­ren­ten­stel­le am Max-Planck-In­sti­tut für aus­län­di­sches und in­ter­na­tio­na­les Straf­recht und bau­te – ne­ben ad­mi­nis­tra­ti­ven Funk­tio­nen – das un­ter sei­ner Lei­tung ste­hen­de Re­fe­rat "Recht und Me­di­zin" auf. Er pro­mo­vier­te 1986 mit ei­ner Dis­ser­ta­ti­on über Rechts­fra­gen des Schwan­ger­schafts­ab­bruchs (sum­ma cum lau­de). Lehr­auf­trä­ge an den Uni­ver­si­tä­ten Frei­burg (1988-2001) und Ulm (1996-2000) be­glei­te­ten die wei­te­re wis­sen­schaft­li­che Tä­tig­keit. 2001 ha­bi­li­tier­te sich Hans-Ge­org Koch an der Me­di­zi­ni­schen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Frei­burg mit Ar­bei­ten zum The­ma "Le­gi­ti­ma­ti­on ärzt­li­chen Handelns".

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