Triage in der Pandemie © Baschi Bender/MPI-CSL

Was passiert in Fällen, in denen zwei Menschen gleichermaßen und gleich dringlich Hilfe benöti­gen und nur einer gerettet werden kann? Von den Fachgesellschaften gibt es in Deutschland Hinweise für das Verfahren, etwa von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Diese sind allerdings nicht verbindlich, sondern nur klinisch-ethische Empfehlungen.
In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ erklärt Strafrechtsprofessorin Tatjana Hörnle, wie ein Triage-Gesetz aussehen müsste, damit Ärztinnen und Ärzten in einer schwierigen Lage keine Strafbarkeit droht.


Interview in „Der Spiegel“


Die Strafrechtsprofessorin Tatjana Hörnle ist Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht. Sie leitet die Abteilung Strafrecht.