Tatjana Hörnle zur neuen Direktorin berufen © Baschi Bender/MPI-CSL

Prof. Dr. Tatjana Hörnle ist seit 1. Juni neue Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg.


Prof. Dr. Tatjana Hörnle ist seit 1. Juni neue Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg. Sie tritt die Position zum 1. Juni im Nebenamt und zum 1. Oktober im Hauptamt an.

Am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht wird sie die Abteilung Strafrecht leiten. Zu ihren inhaltlichen Schwerpunkten gehören Straf- und Kriminalisierungstheorie, Fragen der strafrechtlichen Verantwortung sowie das Sexualstrafrecht.

Tatjana Hörnle kommt von der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie seit 2009 den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung inne hat. Zuvor war sie als Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Ruhr-Universität Bochum tätig.

Tatjana Hörnle ist ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz. 2017 wurde sie zum Mitglied der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften gewählt.

Das Max-Planck-Institut besteht aktuell aus drei Forschungsabteilungen. Neben der Abteilung Strafrecht ist dies noch die Abteilung Kriminologie (Leitung Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Jörg Albrecht) und die Abteilung Recht der öffentlichen Sicherheit. Letztere wird von Prof. Dr. Ralf Poscher aufgebaut, der erst im Mai 2019 neu ans Institut kam.

Weitere Informationen zu Tatjana Hörnle finden Sie unter https://www.mpicc.de/de/personen/tatjana-hoernle/