„Spucken mit Tötungsvorsatz“ © private

Töten war selten einfacher als heutzutage. Eine etwas feuchte Aussprache, Husten und Spucken, all das kann tödlich sein. In einem Gastbeitrag im Legal Tribune Online (LTO) erklärt PostDoc Cornelia Spörl, wann bedingter Tötungsvorsatz vorliegt – und eine Infizierung Mord oder Totschlag bedeutet.


Es ist passiert: In London wurden zwei Bahnangestellte von einem an Covid-19 erkrankten Mann angespuckt. Beide infizierten sich, eine starb. Auch hierzulande gab es schon mehrere Spuckattacken, insbesondere auf ältere Menschen und Polizisten. Der britische Spucktod löst den spontanen Wunsch nach viel, ja sehr viel, Social Distancing aus, wirft aber auch juristische Fragen auf. Wie würde das deutsche Strafrecht mit einem solchen Fall umgehen?
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