Pressespiegel

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  1. 29. März 2021, Pressespiegel

    „Ein Ri­si­ko we­gen vor­sätz­li­cher Tö­tung an­ge­klagt und be­straft zu wer­den“

    In einer Online-Abendveranstaltung mit externen Sachverständigen hat der Deutsche Ethikrat über Triage-Entscheidungen unter Pandemie­bedin­gun­gen diskutiert. Dabei wurden ins­be­son­dere die grundlegenden ethischen und rechtliche Konflikte in den Blick genommen, die sich in Triage-Situationen stellen. Unter den Gästen waren Tatjana Hörnle (Max-Planck-Institut zur Er­f…

  2. 24. März 2021, Pressespiegel

    Tria­ge in der Pan­de­mie

    Was passiert in Fällen, in denen zwei Menschen gleichermaßen und gleich dringlich Hilfe benöti­gen und nur einer gerettet werden kann? Von den Fachgesellschaften gibt es in Deutschland Hinweise für das Verfahren, etwa von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Diese sind allerdings nicht verbindlich, sondern nur klinisch-ethische Empfehlungen. In einem…

  3. 12. März 2021, Pressespiegel

    Fe­mi­zi­de in Deutsch­land

    Frauen werden jedes Jahr in Deutschland Opfer von Femiziden. Doch in der Krimi­nal­statistik werden Gewalttaten aus Frauenfeindlichkeit bisher nicht erfasst. Das muss sich ändern, fordern Experten, darunter Senior Researcher Gunda Wössner. Nur so komme man hinter die wirklichen Tatgründe.

  4. 5. Februar 2021, Pressespiegel

    „Si­cher­heits­ge­fühl der Be­völ­ke­rung hat sich ver­bes­sert“

    Mehr als 90 % der Baden-Württemberger wünschen sich mehr Polizisten im Land. Das hatte eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag aller Tages­zeitungen im Südwesten ergeben. Im Interview mit der „Badischen Zeitung“ spricht Kriminologe Dietrich Oberwittler von einer „Momentaufnahme“. Wiederholte Befragungen hätten gezeigt, dass sich das Sicherheit…

  5. 8. Januar 2021, Pressespiegel

    Nein heißt Nein – Vier Jah­re Re­form des Se­xual­straf­rechts

    Seit 2016 gilt das neue Sexualstrafrecht mit dem Grundsatz „Nein heißt Nein“. Seitdem ist es bereits strafbar, wenn der Täter sexuelle Handlungen am Opfer gegen dessen erkennbaren Willen ausübt. Bis dahin war es für den Straftatbestand der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung erforderlich, dass der Täter das Opfer entweder mit Gewalt oder mit schweren Drohungen oder durch Ausnutzen einer schutzl…

  6. 9. Dezember 2020, Pressespiegel

    „Das Ge­gen­teil ei­ner durch­dach­ten Re­form“

    Strafrechtsexpertinnen und -experten haben den Gesetzentwurf zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder massiv kritisiert. Der Entwurf sei „in weiten Teilen das Gegenteil einer systematischen durchdachten Reform“, erklärte Tatjana Hörnle, Strafrechtsexpertin und Direktorin am Max-Planck-Institut, in einer Bundestagsanhörung am 7. Dezember 2020. Er greife die Empörung über abscheuliche Verb…

  7. 26. Oktober 2020, Pressespiegel

    Vom Sinn und Zweck des Da­ten­schut­zes

    Was wollen wir mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung schützen? In einem Interview mit Corona Constitutional, dem Podcast des Verfassungsblogs, spricht Ralf Poscher über die Überwachung im digitalen Raum, das Recht auf Datenschutz und Privatsphäre sowie über mögliche Gefahren durch Massenüberwachung. Hintergrund ist u.a. die von der Bundesregierung geplante Einführung des Bundestrojan…

  8. 18. September 2020, Pressespiegel

    „Neue Ide­en für den Kampf ge­gen Geld­wä­sche“

    Die Corona-Pandemie hat die Organisierte Kriminalität in Deutschland beflügelt. Doch hierzulande fehlt es nach Ansicht von Dr. Benjamin Vogel und Dr. Clara Rigoni, Senior Researcher am MPI-CSL, an effektiven Instrumenten für die Strafverfolgung. Das müsse sich ändern.

  9. 25. August 2020, Pressespiegel

    „Warum die Re­form des Geld­wä­sche­pa­ra­gra­phen ihr Ziel ver­fehlt“

    Geldwäsche kann in Deutschland bisher regelmäßig nicht geahndet werden. Deshalb hat das Bundesjustizministerium am 11. August einen Referentenentwurf zur Reform des einschlägigen Straftatbestands vorgestellt, der bewusst über die europarechtlichen Vorgaben hinausgeht. Allerdings ist trotz der darin angekündigten Intensivierung der strafrechtlichen Geldwäschebekämpfung zu erwarten, dass aufwendig …

  10. 12. August 2020, Pressespiegel

    „Großes Ver­trau­en in Po­li­zei trotz Ras­sis­mus-Vor­wür­fen“

    „Polizei: Freund und Helfer oder Feindbild?“. Unter diesem Motto lud die Konrad-Adenauer-Stiftung Südbaden am 10. August zu einem digitalen Mittagsgespräch mit Armin Schuster, CDU-Abgeordneter aus Lörrach, und Ralf Poscher, Direktor am Freiburger Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, ein.

  11. 4. August 2020, Pressespiegel

    „Schär­fe­re Ge­set­ze sind ein Zei­chen von Hilf­lo­sig­keit“

    Lügde, Bergisch Gladbach, Münster – die Serie von Kindesmissbrauchsfällen scheint nicht abzureißen. Die Forderungen nach härteren Strafen für die Täter werden immer lauter, das Bundesjustizministerium hat Anfang Juli erste Reformvorschläge vorgelegt. Doch welche Wirkung könnten schärfere Gesetze haben? Tatjana Hörnle, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit …

  12. 21. Juli 2020, Pressespiegel

    Zu­Recht – Die Po­li­zei in der of­fe­nen Ge­sell­schaft

    Nach dem Tod von George Floyd sind in den USA und Europa tausende Bürgerinnen und Bürger auf die Straße gegangen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu protestieren. In der Auseinandersetzung mit dem Thema wurde immer wieder die Frage aufgeworfen, welche Rolle Diversität, Diskriminierung und Rassismus in der polizeilichen Ausbildung und im Polizeialltag spielen. Mit dieser und ähnlichen Fragest…

  13. 17. Juli 2020, Pressespiegel

    „Wenn Män­ner ih­re Part­ne­rin­nen tö­ten“

    Die Zahlen von Femiziden sind in den vergangenen Jahren konstant hoch geblieben. Eine Gemeinsamkeit aller Täter sind patriarchale Vorstellungen und ein extremes Männlichkeitsbild, meint Gunda Wößner, Kriminalpsychologin am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, im Bayerischen Rundfunk.

  14. 30. Juni 2020, Pressespiegel

    „Man muss um die li­be­ra­le Kul­tur in der Po­li­zei kämp­fen“

    Die Polizei steht derzeit im Fokus öffentlicher Debatten. Auslöser waren zum einen die Angriffe randalierender Jugendlicher auf Polizisten in Stuttgart. Zum anderen hat die Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA auch in Deutschland die Frage nach Rassismus in der Polizeiarbeit aufgeworfen. Ralf Poscher, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Fre…

  15. 29. Juni 2020, Pressespiegel

    „Se­xual­de­lik­te ge­gen­über Kin­dern tre­ten in un­ter­schied­li­chen Schwe­re­gra­den auf“

    Werden gravierende Tatserien von sexuellem Missbrauch und Verbreitung kinderpornographischer Bilder aufgedeckt, wie jüngst in Münster und Lügde, folgen schnell Forderungen nach einer Verschärfung des Strafrechts. Es bestehe aber ein Missverhältnis zwischen der öffentlichen Erwartung und den Spielräumen für nationale Rechtspolitik, schreibt Tatjana Hörnle, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erf…

  16. 24. Juni 2020, Pressespiegel

    “Con­fron­ting Sha­me­ful Le­ga­cy Is Es­sen­ti­al Part of Po­li­ce Trai­ning”

    Nach dem Zweiten Weltkrieg wollten die Alliierten die Polizei entmilitarisieren und zivilisieren, sagt Ralf Poscher, Direktor für die Abteilung Öffentliches Recht, in der New York Times. Mehr als sieben Jahrzehnte später hat sich diese frühe Ambition der Entmilitarisierung in eine breit angelegte Strategie der Deeskalation verwandelt. Diese ist das Fundament der modernen deutschen Polizeiarbeit.

  17. 28. Mai 2020, Pressespiegel

    Schutz­los in der Qua­ran­tä­ne

    Da auch potenzielle Straftäter die Anordnungen befolgen und zuhause bleiben, verzeichnen derzeit weltweit viele Städte einen deutlichen Rückgang sowohl bei Eigentumsdelikten als auch bei Gewaltverbrechen. Das ist in erster Linie auf einen Mangel an Gelegenheiten zurückzuführen und auf die Einsicht der potenziellen Täter, dass es lebenswichtig ist, sich zum Schutz vor dem Coronavirus von der Öffen…

  18. 19. Mai 2020, Pressespiegel

    „Spu­cken mit Tö­tungs­vor­satz“

    Töten war selten einfacher als heutzutage. Eine etwas feuchte Aussprache, Husten und Spucken, all das kann tödlich sein. In einem Gastbeitrag im Legal Tribune Online (LTO) erklärt PostDoc Cornelia Spörl, wann bedingter Tötungsvorsatz vorliegt – und eine Infizierung Mord oder Totschlag bedeutet.