Max-Planck-Forum "Kampf gegen den Terrorismus. Was sind die richtigen Mittel?" © Adobe Stock/Jonathan Stutz

Max-Planck-Forum in Berlin mit Holger Münch, Präsident des BKA (Wiesbaden), und Hans-Jörg Albrecht, Direktor am MPI für ausländisches und internationales Strafrecht (Freiburg)


Max-Planck-Forum "Kampf gegen den Terrorismus. Was sind die richtigen Mittel?"

mit Holger Münch, Präsident des BKA (Wiesbaden), und Hans-Jörg Albrecht, Direktor am MPI für ausländisches und internationales Strafrecht (Freiburg).

Datum: 14.02.2018   |   Uhrzeit: 18:00 – 19:30
Ort: Leibniz-Saal der BBAW, Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin-Mitte

Terroranschläge radikalisierter Einzeltäter sind eine neue Bedrohung für die Bevölkerung. Doch was sind die richtigen Mittel zur Abwehr und Prävention? Brauchen wir neue Gesetze oder krankt es an deren Umsetzung? Was bringt die im letzten Jahr eingeführte elektronische „Fußfessel“ zur Aufenthaltsüberwachung von "Gefährdern" und was ist von dem Gemeinsa-
men Terrorismusabwehrzentrum zu erwarten?

Im Zentrum der Debatte steht die Frage, ob das deutsche Sicherheitssystem das Gefahrenpotenzial richtig einschätzt und adäquat reagiert oder ob es strukturell verbessert werden sollte. Das Forum konzentriert sich auf die Frage welche Möglichkeiten Gesetzgeber, Rechtsprechung und Exekutive haben, um den Terrorismus gezielt einzudämmen und Anschläge zu verhindern. Wie funktioniert die Identifikation und die Überwachung sogenannter „Gefährder“ in der Praxis? Welche Unterstützung brauchen die Polizeibehörden für ihre Arbeit und sind Verbesserungen im Straf-, Geheim- oder Polizeirecht notwendig? Was bringt die im letzten Jahr eingeführte elektronische „Fußfessel“ zur Aufenthaltsüberwachung und muss die Abschiebung von potenziellen Terroristen erleichtert werden?

Im Gespräch:

  • Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts
  • Prof. Dr. Hans-Jörg Albrecht, Direktor der Kriminologischen Abteilung am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg/Br.
  • Moderation: Nana Brink, Deutschlandradio

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