Mann soll Partnerin in Ingolstadt ermordet haben

Vor dem Landgericht Ingolstadt muss sich dieser Tage ein 41-Jähriger in einem Mordprozess verantworten. Er soll seine Lebensgefährtin mit mehreren Messerstichen getötet haben. Laut Kriminalpsychologin und Senior Researcher Gunda Wössner spielen überkommene patriarchale Geschlechterstereotypen eine zentrale Rolle bei Tötungsdelikten gegen Frauen. Viele Täter zeigten eine Tendenz zu enormer Kränkbarkeit und einer starken Eifersucht, oft hänge der Selbstwert stark von der Beziehung ab. Der einzige Weg, um solchen Taten auf Dauer vorzubeugen, sei es, von typischen Geschlechterrollen wegzukommen.


Zum vollständigen Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 12.8.2021