Jahrbuch-Highlights der Max-Planck-Gesellschaft erschienen © MPG

Jedes Jahr legt die Max-Planck-Gesellschaft einen wissenschaftlichen Tätigkeitsbericht in Form des Jahrbuchs als Rechenschaftslegung gegenüber der Öffentlichkeit und ihren Zuwendungsgebern vor. Im Zentrum stehen dabei die Fragen: Wo stehen wir und wo wollen wir hin? 15 Beiträge, die besonders für das Nicht-Fachpublikum geeignet und interessant sind, schaffen es in die Highlights-Ausgabe. In diesem Jahr ist ein Beitrag aus Freiburg unter den ausgesuchten Berichten.


„Vor dem Täter am Tatort.“ So heißt der Bericht über ein Projekt, das in den vergangenen Jahren am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht durchgeführt wurde und das jetzt in den Jahrbuch-Highlights der Max-Planck-Gesellschaft erschienen ist.

„Vor dem Täter am Tatort.“ Damit wird oft für sogenannte Predictive-Policing-Software geworben. Wie gut das tatsächlich funktioniert, hat das Institut an einem Pilotprojekt in Baden-Württemberg erstmals wissenschaftlich untersucht. Dort setzte die Polizei eine Software ein, um sich für bestimmte Gebiete eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Wohnungseinbrüche vorhersagen zu lassen. Predictive Policing bedeutet, dass eine Software durch die Auswertung von Daten und die Anwendung statistischer Verfahren Prognosen über zukünftige Kriminalität erstellt. Ziel ist, auf dieser Basis polizeiliche Maßnahmen zu ergreifen, um diese vorhergesagten Straftaten präventiv zu verhindern.

Zu den Highlights 2019 (Bericht zu Predictive Policing s. S. 33)