Doppelklicken zum Editieren
Antippen zum bearbeiten
News Artikel 'Honorarprofessur für Ralf Poscher' bearbeiten
Honorarprofessur für Ralf Poscher © Jessica Hath/MPI-CSL

Universität Freiburg würdigt Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht.


Die Universität Freiburg wird auf Vorschlag ihrer Rechtswissenschaftlichen Fakultät Prof. Dr. Ralf Poscher, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, für seine herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre zum Honorarprofessor bestellen. Der Jurist, der zum 1. Mai 2019 von der Universität Freiburg ans Max-Planck-Institut wechselte, werde auch künftig Lehrveranstaltungen in der gesamten Breite des öffentlichen Rechts sowie verschiedener juristischer Grundlagenfächer halten und damit zur Attraktivität des rechtswissenschaftlichen Studiengangs an der Universität Freiburg beitragen, heißt es von Seiten der Universität.

Ralf Poscher habilitierte sich 2002 an der Humboldt-Universität Berlin mit der Schrift „Grundrechte als Abwehrrechte“ und erhielt die Lehrberechtigung für Öffentliches Recht, Verfassungsgeschichte und Rechtsphilosophie. Von 2004 bis 2009 war er an der Universität Bochum Professor für Öffentliches Recht, Rechtssoziologie und Rechtsphilosophie. Von 2009 bis Ende Juli 2019 war Poscher Inhaber der Professur für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie der Universität Freiburg. 2013 bis 2016 wirkte er als Geschäftsführender Direktor des Center for Security and Society und von 2018 bis 2019 als Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Seit dem 1. Mai 2019 ist er Direktor am Max-Planck-Institut und leitet die neugegründete Abteilung Recht der öffentlichen Sicherheit.