Filip Vojta erhält Otto-Hahn-Medaille © Jessica Hath/MPI-CSL

Filip Vojta ist am 17. Juni 2020 mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet worden. Der Rechtswissenschaftler und Kriminologe Vojta erhält die Prämierung für seine Dissertation mit dem Titel “Punishment and Sentence Enforcement for Serious Violations of International Humanitarian Law Committed in the Former Yugoslavia”. Die Dissertation befasst sich mit einer umfassenden qualitativen Forschung des vom International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia (ICTY) gegründeten Strafvollstreckungssystems.


Dr. Fi­lip Vo­jta war von 2012 bis 2018 Dok­to­rand der In­ter­na­tio­nal Max Planck Re­se­arch School on Re­ta­lia­ti­on, Me­dia­ti­on and Pu­nis­h­ment  (IMPRS REMEP). Seit August 2018 ist er als Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter in der Ab­tei­lung Kriminologie am Max-Planck-In­sti­tut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht tätig.

Die Max-Planck-Gesellschaft zeichnet seit 1978 jedes Jahr junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen mit der Otto-Hahn-Medaille aus. Die Medaille ist mit einem Anerkennungsbetrag von 7.500 Euro verbunden. Durch die Preisverleihung sollen besonders begabte Talente zu einer späteren Hochschul- oder Forscherkarriere motiviert werden.