Aktuelles

Das Pressereferat steht Ihnen in allen Belangen rund um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

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  1. 8. März 2021, Publikationen

    Was wä­re, wenn es kein Ver­bre­chen mehr gibt?

    Der Kriminologe Dietrich Oberwittler wurde von dem Journalisten und Buchautor Christoph Koch gefragt: „Was wäre, wenn es kein Verbrechen mehr gäbe?“ Vieles im Alltag wäre einfacher und die Lebensqualität würde steigen, aber die Menschen würden auch das verlieren, was sie ausmacht: ihre Entscheidungsfreiheit. Diese und weitere Überlegungen finden sich in dem Buch „Was wäre wenn...“ mit 33 Szenarie…

  2. 5. März 2021, Publikationen

    „Tria­ge in der Pan­de­mie“

    In einer Pandemie, wie Covid-19 sie ausgelöst hat, kann es dazu kommen, dass nicht alle Erkrank­ten intensiv­medi­zi­nisch behandelt werden können. Das erfordert Regeln, die Rechts­sicherheit bei unvermeidbaren Auswahlentscheidungen geben. Die Prämissen, wie diese Regeln zu setzen sind, sind jedoch alles andere als eindeutig. Während im Verfassungsrechtdarüber debattiert wir…

  3. 4. März 2021, Neues aus der Forschung

    Re­ge­lun­gen zur elek­tro­ni­schen Fuß­fes­sel mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar

    Die gesetzlichen Regelungen zur elektronischen Aufenthalts­über­wa­chung („Fußfessel“) sind mit dem Grundgesetz vereinbar. Dies hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 1.12.2020 entschieden. Eine solche Form der Aufenthaltsüberwachung greife zwar tief in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Betroffenen ein. Da die …

  4. 2. März 2021, Personalien

    Gun­da Wöss­ner ist Mit­glied des Eu­ro­päi­schen Ko­mi­tees zur Ver­hü­tung von Fol­ter und un­mensch­li­cher oder er­nied­ri­gen­der Be­hand­lung oder Stra­fe

    Gunda Wössner, Senior Researcher am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, wurde zum deutschen Mitglied des Europäischen Komitees zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe gewählt (2021-2025). Die promovierte Psychologin forscht seit Jahrzehnten zu Sexual- und Gewaltkriminalität und gilt als ausgewiesene Expertin in…

  5. 25. Februar 2021, Veranstaltungen

    “Sex Must be Vo­lun­ta­ry” – Gast­vor­trag am 31.03.

    Gastvortrag von Linnea Wegerstad (Senior Lecturer, Faculty of Law, Lund University / Sweden) via Zoom am 31.03.2021, 18:00 bis 20:00 Uhr, Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, Freiburg. Zoom-Einwahldaten, Abstract und Short biography siehe nachstehend. Gäste sind herzlich eingeladen!

  6. 23. Februar 2021, Veranstaltungen

    Kon­zept für ein pe­ri­odi­sches Über­wa­chungs­ba­ro­me­ter

    Ralf Poscher, Direktor am Max-Planck-Institut und Leiter der Abteilung Öffentliches Recht, wurde am 22. Februar in einer Anhörung des Deutschen Bundestags zu dem Antrag der Fraktion der FDP zur „Überwachungsgesamtrechnung“ – BT-Drucksache 19/23695 gehört.

  7. 15. Februar 2021, Publikationen

    “Vic­ti­mi­za­ti­on and Its Con­se­quences for Well-Being”

    Der Aufsatz “Victimization and Its Consequences for Well-Being” von Heleen Janssen, Dietrich Oberwittler und Göran Köber wurde vom Verlag Springer Nature im Bericht '2020's Research Highlights' erwähnt. Der Open Access veröffentlichte Aufsatz im Journal of Quantitative Criminology wurde mehr als 6.400 mal angeschaut, seit er im Januar 2020 online ging. Die drei Autor*innen bildeten das Forschungs…

  8. 5. Februar 2021, Pressespiegel

    „Si­cher­heits­ge­fühl der Be­völ­ke­rung hat sich ver­bes­sert“

    Mehr als 90 % der Baden-Württemberger wünschen sich mehr Polizisten im Land. Das hatte eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag aller Tages­zeitungen im Südwesten ergeben. Im Interview mit der „Badischen Zeitung“ spricht Kriminologe Dietrich Oberwittler von einer „Momentaufnahme“. Wiederholte Befragungen hätten gezeigt, dass sich das Sicherheit…

  9. 8. Januar 2021, Pressespiegel

    Nein heißt Nein – Vier Jah­re Re­form des Se­xual­straf­rechts

    Seit 2016 gilt das neue Sexualstrafrecht mit dem Grundsatz „Nein heißt Nein“. Seitdem ist es bereits strafbar, wenn der Täter sexuelle Handlungen am Opfer gegen dessen erkennbaren Willen ausübt. Bis dahin war es für den Straftatbestand der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung erforderlich, dass der Täter das Opfer entweder mit Gewalt oder mit schweren Drohungen oder durch Ausnutzen einer schutzl…

  10. 15. Dezember 2020, Neues aus der Forschung

    Straf­ta­ten über Fa­ce­book & Co. sind kei­ne „Schrif­ten­de­lik­te“ mehr

    Der Bundestag hat ein Gesetz beschlossen, wonach der Begriff „Schriften“ im Strafgesetzbuch künftig durch den Begriff „Inhalte“ ersetzt wird. Damit trägt der Gesetzgeber der Entwicklung der Kommunikation Rechnung – weg von Papier und veralteten Medienträgern, hin zu moderner Kommunikationstechnologie inklusive Social-Media-Kanäle und Echtzeitübertagungen. Mit dem neuen Gesetz nimmt der Bundestag …

  11. 10. Dezember 2020, Neues aus der Forschung

    „Auf­merk­sa­me Nach­barn schre­cken Ein­bre­cher ab“

    Professionelle Einbrecher merken sehr schnell, wenn die Menschen eines Wohngebiets aufmerksam sind. Das ist das Ergebnis einer Virtual-Reality-Studie, die Kriminologen des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht durchgeführt haben.

  12. 9. Dezember 2020, Pressespiegel

    „Das Ge­gen­teil ei­ner durch­dach­ten Re­form“

    Strafrechtsexpertinnen und -experten haben den Gesetzentwurf zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder massiv kritisiert. Der Entwurf sei „in weiten Teilen das Gegenteil einer systematischen durchdachten Reform“, erklärte Tatjana Hörnle, Strafrechtsexpertin und Direktorin am Max-Planck-Institut, in einer Bundestagsanhörung am 7. Dezember 2020. Er greife die Empörung über abscheuliche Verb…

  13. 4. Dezember 2020, Personalien

    Ein­satz für Chan­cen­gleich­heit und Ver­ein­bar­keit von Fa­mi­lie und Kar­rie­re

    Maja Werner, Carolin Hillemanns und Jelena Schulz sind die neuen Gleichstellungsbeauftragten am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht. Ihre Aufgabe ist es, die ausgewogene Beschäftigung beider Geschlechter und deren Chancengleichheit zu fördern und voranzutreiben. Darüber hinaus setzen sie sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Am Institut wirke…

  14. 3. November 2020, Personalien

    Zu­läs­sig­keit elek­tro­ni­scher Be­weis­mit­tel in Straf­ver­fah­ren

    Lorena Bachmaier Winter, Professorin für Verfahrensrecht an der Universidad Complutense in Madrid und langjährige Gastwissenschaftlerin am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, wurde vom European Law Institute (ELI) zur Direktorin des internationalen Forschungsprojekts über die Zulässigkeit elektronischer Beweismittel in Strafverfahren in der Europäischen Uni…