CRIMELab

CRIMELab

Im Zuge der wissenschaftlichen Neuausrichtung des Instituts legt die Abteilung Kriminologie ihren Schwerpunkt künftig stärker auf die experimentelle Forschung. Ein zentrales Merkmal der Abteilung ist der Aufbau des Crime Research, Innovative Methods and Experimentation Laboratory (CRIMELab). Im CRIMELab werden Forschungs­studien und Experimente mit Virtual Reality und anderen neuen Technologien durchgeführt.

In der Abteilung Kriminologie des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht führen wir wissenschaftliche Studien zu unterschiedlichen Fragestellungen durch. Für diese Studien suchen wir Probandinnen und Probanden, deren Teilnahme durch eine angemessene Aufwandsentschädigung vergütet wird. Im Folgenden finden Sie allgemeine Informationen und Hinweise zur Teilnahme an unseren Studien. Wir möchten Sie bitten, die nachfolgenden Punkte aufmerksam zu lesen und sich bei Interesse an der Studienteilnahme online zu registrieren. Den Link zur Online-Registrierung finden Sie im Anschluss an unsere allgemeinen Informationen und Hinweise auf dieser Seite. Wir würden uns freuen, wenn Sie bei uns als Probandin oder Proband an einer unserer Studien teilnehmen und unsere wissenschaftliche Forschung unterstützen.

Die Abteilung Kriminologie des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht sucht erwachsene Männer ab 23 Jahre, die Lust haben an einer Studie zu „Entscheidungs- und Wahrnehmungsprozessen in Virtual Reality“ teilzunehmen.


Dabei untersuchen wir die Entscheidungs- und Wahrnehmungsprozesse unterschiedlicher Personengruppen bei der Beurteilung einer virtuellen Wohngegend. Unser Ziel ist es, die automatischen und manchmal unbewussten Wahr­nehmungs- und Entscheidungsprozesse unterschiedlicher Personengruppen (in der realen Welt) besser verstehen zu können. Die Forschung zeigt, dass unser Handeln zur Gewohnheit wird und meist unbewusst abläuft. Im all­täg­lichen Handeln ist dies eine große Erleichterung, weil wir dadurch nicht mehr bei jeder Handlung nachdenken müs­sen. So entsteht gewohnheitsmäßiges Verhalten. Gewohnheitsmäßige Verhaltensweisen können aber auch mit Schwierigkeiten verbunden sein. Sie spielen z.B. bei problematischen Essgewohnheiten, Depression, Angst oder eben bei Risikoverhalten wie Straftaten eine zentrale Rolle. Daher nutzen wir ein „Virtual Reality“ Headset, mit dem Sie sich in einer simulierten Wohngegend bewegen können, und einem darin eingebauten Eyetracker, um zu unter­su­chen, wie solche grundlegenden Wahrnehmungs- und Entscheidungsprozesse aussehen. Außerdem untersuchen wir, wie brauchbar und realitätsnah diese Methode der Simulation einer virtuellen Umgebung ist.

Worum geht’s?

Sie bewegen sich mithilfe eines Headsets mit integriertem Eyetracker in einer virtuellen Umgebung, um sich in einer Wohngegend umzusehen.

Voraussetzung zur Teilnahme an der Studie:

  • Sie sind mindestens 23 Jahre alt und männlich.
  • Sie leiden weder an Epilepsie noch an einer anderen neurologischen bzw. psychiatrischen Erkrankung wie z.B. Schizophrenie.

Aufwandsentschädigung

Die Teilnahme an der Studie dauert 45 bis 60 Minuten. Für die Teilnahme an der Studie erhalten Sie eine Aufwands­entschädigung von 20 €, die Sie vor Ort direkt ausbezahlt bekommen.

Hinweise zur Registrierung

Wenn Sie sich für die Teilnahme an dem Projekt interessieren, können Sie sich über folgenden Link registrieren. Wir nehmen dann Kontakt mit Ihnen auf.

+49 761 7081-777

Datenschutz

Die Mitwirkung an der Studie ist völlig anonym. Das Max-Planck-Institut unterliegt strengsten Datenschutz­richt­linien. Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden nur zur Kontaktaufnahme verwendet. Wenn Sie an der Untersuchung teilnehmen, erhalten Sie eine Codenummer, die zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse auf Ihre Person erlaubt. Sämt­liche Daten, die wir erheben, werden nur mit dieser Codenummer versehen. Die Studie wurde von der Ethikkom­mis­sion der Max-Planck-Gesellschaft, der auch externe Mitglieder angehören, genehmigt.

Zur Redakteursansicht