Humboldt-Stipendium für Ranran Li

Persönlichkeitspsychologin erhält renommierte Förderung 

16. März 2026

Ranran Li, Postdoc am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Freiburg, hat ein Forschungsstipendium der renommierten Alexander von Humboldt Stiftung erhalten. Die Förderung ist Teil des sogenannten 1.000-Köpfe-Plus-Programms des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).

Die Humboldt-Forschungsstipendien sollen es über­durch­schnittlich qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland ermöglichen, selbst gewählte Forschungsprojekte in Kooperation mit wissen­schaftlichen Gastgebenden an For­schungs­einrich­tungen in Deutschland zu bearbeiten. Gastgeber am Freiburger Max-Planck-Institut ist Jean-Louis van Gelder, Leiter der Abteilung Kriminologie und einer von drei Direktoren des Instituts.

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Ranran Li arbeitet in den Fachgebieten Persönlichkeitspsychologie, Klinische und Medizinische Psychologie sowie Arbeits- und Organisationspsychologie. Ihre Dissertation mit dem Titel Un­locking Personality: How Situational Strength And Situational Affordances Shape Behavioral Expression schloss sie im vergangenen Jahr an der Vrije Universiteit Amsterdam ab. Die Arbeit wurde mit dem Preis der chinesischen Regierung für herausragende Doktorarbeiten ausgezeichnet. 

Am Freiburger Max-Planck-Institut möchte Ranran Li psychologische Perspektiven in die Krimi­no­logie einbringen, um die Mechanismen hinter kriminellen Handlungen und Entscheidungen von unbeteiligten Zeugen (Bystandern) besser zu verstehen. Zu diesem Zweck verbindet sie theo­re­tische Ansätze mit empirischen Vorgehensweisen, darunter innovative Experimente mit Virtual Reality. 

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